Das SMART CARD Konzept

Von einem Medikament genau die richtige Dosis an den Wirkort der Lunge zu bringen, ist therapieentscheidend. Für die Inhalationstherapie mit Medikamenten-Aerosolen liefert das SMART CARD Konzept von Vectura die optimale Lösung.

Die SMART CARD ist eine Chipkarte, die wirkstoff- und dosisspezifische Daten für die Inhalation eines bestimmten Medikaments an das AKITA Inhalationsgerät liefert. Hierüber kann die Inhalation mit der AKITA patientenindividuell und indikationsbezogen genau adaptiert werden.

SMART CARD Beispiele

Medikamenten- und Dosis- spezifische SMART CARD

Pro Wirkstoff und Dosis gibt es eine SMART CARD. Hierüber wird festgelegt, welche Medikamentendosis pulmonal deponiert werden soll. Je nach individueller Lungenfunktion und persönlicher Tagesform kann der Patient die für ihn passende Inhalationszeit pro Atemzug auswählen – als Anhaltspunkt für die Auswahl der geeigneten Inhalationszeit kann zusätzlich auch eine Lungenfunktionsmessung herangezogen werden.

Auf Basis der vom Patienten gewählten Inhalationszeit errechnet die AKITA Steuereinheit die benötigte Anzahl an Atemzügen. Die Therapie wird automatisch beendet, sobald die erforderliche Medikamentendosis inhaliert ist. Eine Überdosierung infolge einer zu hohen Einfülldosis ist dadurch ausgeschlossen.

SMART CARD – Therapieerfolg ist messbar

Jede mit einem AKITA Inhalationsgerät durchgeführte Behandlung wird von der SMART CARD aufgezeichnet, womit die Daten für eine computergestützte Therapieanalyse zur Verfügung stehen. Diese 100%ige Compliance-Analyse ist insbesondere sehr wertvoll für klinische Studien. Aber auch in der Therapiepraxis, könen Arzt und Patienten die Behandlung genau analysieren und verbessern.

Die Compliance-Analyse via SMART CARD gibt u.a. umfassende Informationen über:

  • Anzahl der Inhalationsmanöver pro Therapieeinheit
  • Dauer der Therapieeinheit
  • Zeitpunkt der Inhalation, z. B. Compliance morgens vs. abends
  • Dosis des inhalierten Medikaments, z. B. gesamte Dosis und 7-Tage-Dosis

Quelle: Brand et al 2009: Lung deposition of inhaled a1-proteinase inhibitor in cystic fibrosis and α-1-antitrypsin deficiency. European Respiratory Journal 2009: 34: 354-360.